Tanger-Tétouan, Ehemalige Verwaltungsregion im Nordwesten Marokkos
Tangier-Tetouan war eine Verwaltungsregion im Nordwesten Marokkos, die sich entlang des Atlantiks, der Straße von Gibraltar und des Mittelmeers erstreckte. Das Gebiet umfasste mehrere Provinzen zwischen den Städten Tangier und Tetouan mit unterschiedlichen Landschaften.
Die Region wurde 1997 als eine von sechzehn marokkanischen Regionen gegründet und funktionierte für etwa zwei Jahrzehnte als administrative Einheit. Im Jahr 2015 wurde sie mit der Provinz Al Hoceima fusioniert und bildete die neue Region Tanger-Tetouan-Al Hoceima.
Die Region war ein Zentrum für Landwirtschaft mit Bauern, die Getreide, Hülsenfrüchte und Oliven anbauten und Vieh hielten. Diese Anbautätigkeiten prägten die Landschaft und das tägliche Leben der Bewohner über Generationen hinweg.
Die Region war durch ein gut ausgebautes Straßennetz verbunden, einschließlich der A1-Autobahn, die Tangier mit Rabat verband. Drei kommerzielle Flughäfen bedienen verschiedene Teile des Gebietes und erleichtern die Ankunft von Besuchern.
Das Gebiet grenzte unmittelbar an die spanische Exklave Ceuta, was seine geografische und politische Rolle besonders machte. Diese Grenzsituation prägte die Handelsbeziehungen und den kulturellen Austausch über Jahrzehnte hinweg.
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