Rabat-Salé-Zemmour-Zaer, Ehemalige Verwaltungsregion im Nordwesten Marokkos
Rabat-Salé-Zemmour-Zaër war eine Verwaltungsregion im Nordwesten Marokkos, die vier Provinzen umfasste: Khémisset, Rabat, Salé und Skhirat-Témara. Das Gebiet war wirtschaftlich und administrativ auf die Hafenstadt und ihre Umgebung ausgerichtet, bevor es 2015 in die größere Region Rabat-Salé-Kénitra integriert wurde.
Diese Region entwickelte sich historisch rund um die Hafenstädte Rabat und Salé, die seit dem Mittelalter als wichtige Handelszentren zwischen Nordafrika und Europa fungierten. Die moderne administrative Struktur wurde nach der Unabhängigkeit Marokkos in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gestaltet.
Die Gegend beherbergt Bauwerke mit almohadischen und merinidischen Stilelementen, die bis heute sichtbar sind. Diese architektonischen Spuren erzählen von Einflüssen, die das Handwerk und die künstlerischen Traditionen der Region geprägt haben.
Das Gebiet war durch mehrere Bahnhöfe wie Témara, Rabat-Agdal, Rabat-Ville und Salé-Ville verbunden, die den Verkehr zwischen den Stadtzentren erleichterten. Diese Infrastruktur erleichterte die Erkundung verschiedener Teile der Region und ihrer wichtigsten urbanen Zentren.
Vor seiner Eingliederung in Rabat-Salé-Kénitra im Jahr 2015 war das Gebiet eines der am stärksten urbanisierten in Marokko. Dieser hohe Urbanisierungsgrad unterschied die Region deutlich von vielen anderen Teilen des Landes.
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