Andalusian wall of Rabat, Verteidigungsmauer im Medina-Viertel, Rabat, Marokko.
Die Andalusische Mauer ist eine Befestigungsmauer im Medina-Viertel von Rabat, die etwa 1,4 Kilometer lang ist und 26 Türme aufweist. Sie erreicht Höhen zwischen 5 und 5,5 Metern und hat eine durchschnittliche Dicke von etwa 1,7 Metern.
Die Mauer wurde in der frühen 17. Jahrhundert erbaut und markierte die Siedlung von maurischen Flüchtlingen im südlichen Teil des geplanten Almohaden-Stadtgebiets. Diese Befestigung entstand als Reaktion auf die Bedürfnisse einer neuen Bevölkerungsgruppe, die Zuflucht suchte.
Die Mauer mit ihren drei Toren Bab et-T'ben, Bab el-Bouiba und Bab Chellah zeigt die traditionelle marokkanische Militärarchitektur dieser Zeit. Diese Zugänge waren zentral für die Organisation des Lebens innerhalb der befestigten Siedlung.
Die Oberfläche des Mauerkerns ist begehbar und bietet Wege für Besucher entlang ihrer gesamten Länge. Von oben kann man die Schießscharten sehen und hat einen guten Blick über die umliegende Medina.
Der östliche Abschnitt endet beim Sidi-Makhlouf-Bastion, einer runden Befestigung, die sowohl Schießscharten als auch Kanonenöffnungen kombiniert. Diese Struktur zeigt die Entwicklung von Verteidigungstechniken zwischen traditionellen Bogenschützen und frühen Feuerwaffen.
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