Laâyoune-Sakia El Hamra, Verwaltungsregion in der Westsahara.
Laâyoune-Sakia El Hamra ist eine Verwaltungsregion in der Westsahara mit vier Provinzen, die sich über ein großes Gebiet erstreckt. Die Region grenzt im Westen an den Atlantik und im Osten an Mauretanien.
Die Region entstand 2015 durch eine Verwaltungsreorganisation, die Es Semara mit dem früheren Gebiet Laâyoune-Boujdour-Sakia El Hamra zusammenführte. Diese Neugestaltung erfolgte unter marokkanischer Verwaltung.
In dieser Region treffen mehrere Sprachen aufeinander: Hassaniya-Arabisch, Tamazight und Marokkanisches Darija sind die Sprachen, die Menschen im Alltag sprechen. Diese sprachliche Vielfalt prägt das Zusammenleben und die Identität der Bewohner.
Die Hauptstadt Laâyoune ist der größte Knotenpunkt und verbindet verschiedene Städte durch ein Straßennetz. Smara liegt geografisch im Zentrum der Region und dient als weitere wichtige Anlaufstelle.
Sebkha Tah, ein Salzsee in der Region, liegt etwa 55 Meter unter dem Meeresspiegel. Dies ist der niedrigste Punkt in der gesamten Westsahara.
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