The Great Mosque of Chefchaouen, Muslimischer Gebetsort am Place Outa Hammam, Marokko
Die Große Moschee von Chefchaouen ist ein Gebetszentrum mit Wurzeln im 15. Jahrhundert, das sich neben der historischen Kasbah der Stadt befindet und ein achteckiges Minarett mit traditionellen marokkanischen Architekturelementen aufweist. Das rote Ziegeldach und die weiß getünchten Wände sind typisch für die lokale Bauweise.
Das Gebäude wurde zwischen 1471 und 1476 von Moulay Ali ibn Rashid al-Alami gegründet und diente seitdem als Zentrum für religiöse Zeremonien und offizielle Ankündigungen der Stadt. Seine lange Existenz macht es zu einem wichtigen Wahrzeichen in der Gründungsgeschichte Chefchaouens.
Der Gebetsbereich wird durch acht Säulenreihen mit hufeisenbogenförmigen Bögen unterteilt, was das regionale Baustil widerspiegelt und die sakrale Bedeutung des Ortes unterstreicht. Diese architektonische Lösung schafft einen ausgewogenen und friedvollen Raum für die Gemeinde.
Besucher müssen ihre Schuhe ausziehen und angemessene Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt, wenn sie das Gebäude außerhalb der Gebetszeiten betreten möchten. Es ist wichtig, vor einem Besuch die gültigen Besuchszeiten zu überprüfen, da Gebetszeiten Vorrang haben.
Das Minarett hat drei unterschiedliche Ebenen mit blinden Bögen, die mit rotem Ocker und Kalkweiß bemalt sind und auffallend gegen die blauen Gebäude der Stadt kontrastieren. Dieser farbliche Kontrast macht das Minarett zu einem visuellen Wendepunkt in der sonst blauen Stadtlandschaft.
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