Berrima Mosque, Mosque in Medina of Marrakesh
Die Berrima-Moschee ist ein kleineres Gotteshaus in Marrakeschs historischer Altstadt mit schlichten Mauern und einem bescheidenen Minarett. Der Innenraum wird von zwölf hölzernen Säulen gestützt und verbindet einen großen Innenhof mit einer quadratischen Gebetshalle unter einer Kuppel.
Die Moschee wurde im 18. Jahrhundert unter Sultan Muhammad ibn Abdallah erbaut, der Marraksch als Residenzstadt nutzte und einen Gebetsraum in der Nähe seines Palastes wünschte. Diese königliche Funktion prägte ihre Lage zwischen dem Palast und dem alten jüdischen Viertel.
Die Berrima-Moschee trägt einen Namen, der auf ihre historische Verbindung zu Marrakeschs königlicher Familie hinweist. Sie dient der Gemeinde als ruhiger Ort für das Gebet und verbindet die tägliche Spiritualität mit dem Stadtleben.
Der Zugang zur Moschee ist zu Fuß einfach, da sie zentral in der Medina liegt und von vielen anderen historischen Stätten erreichbar ist. Besucher sollten beachten, dass nur ein öffentlicher Eingang zugänglich ist, während die anderen Türen der königlichen Privatnutzung vorbehalten waren.
Die Moschee verfügt über einen großen Innenhof, den sogenannten Mechouar, der ursprünglich für offizielle Zeremonien und Versammlungen genutzt wurde. Das Verhältnis zwischen diesem geräumigen Hof und der kleineren Gebetshalle zeigt, wie die Anlage königliche und religiöse Funktionen miteinander verband.
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