Kloster Țipova, Orthodoxes Höhlenkloster nahe dem Dorf Țipova, Moldawien
Das Kloster Țipova ist ein in Kalksteinfelsen entlang des Nistru-Flusses angelegtes Höhlenkloster mit drei Bereichen, die etwa 18 verbundene Räume und mehrere Kirchen enthalten. Die Anlage erstreckt sich über die steilen Felswände und nutzt die natürlichen Steinformationen als Struktur für diesen religiösen Komplex.
Mönche gründeten diesen religiösen Ort bereits vor der Entstehung des moldauischen Feudalstaates, mit den ersten in den Felsen gehauenen Zellen, die bis ins 10. Jahrhundert zurückgehen. Diese frühe Gründung macht es zu einer der ältesten Klostergemeinschaften in der Region.
Das Kloster ist seit 1994 wieder ein Ort der Verehrung und zieht Pilger an, die hierher kommen, um zu beten und religiöse Feiertage zu begehen. Die Mönche nutzen die Höhlenräume für Gottesdienste und bewahren damit eine lebendige orthodoxe Tradition an diesem alten Ort.
Der Komplex liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Chișinău und kann tagsüber besucht werden, um die Höhlenkirchen und alten Wohnbereiche zu erkunden. Die Umgebung bietet auch einen Naturschutzgebiet, sodass Besucher Zeit zum Wandern und Erkunden der Landschaft entlang des Flusses haben.
Archäologische Ausgrabungen in den 1990er Jahren brachten die sterblichen Überreste einer Person aus dem späten 15. Jahrhundert in den Felskammern zum Vorschein. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass der Ort über mehrere Jahrhunderte hinweg kontinuierlich genutzt wurde und eine tiefe historische Kontinuität aufweist.
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