Budva, Küstenstadt in Montenegro.
Budva ist eine Küstenstadt in Montenegro, deren Altstadt von mittelalterlichen Mauern umgeben ist und sich über eine kleine Halbinsel erstreckt, die ins Adriatische Meer hineinragt. Rund um das historische Zentrum liegen zahlreiche Sand- und Kiesstrände, die sich entlang der Küste nach Norden und Süden ausdehnen.
Illyrer gründeten hier eine Siedlung vor etwa 2500 Jahren, die später unter römische und byzantinische Herrschaft geriet. Venedig kontrollierte die Stadt vom 15. bis zum 18. Jahrhundert und baute die Befestigungen aus, die mehrfach angegriffen, aber nie erobert wurden.
Der Name Budva stammt aus illyrischen Ursprüngen und bezeichnet heute eine Stadt, die durch ihre kompakte Altstadt geprägt ist. Besucher bewegen sich durch enge Gassen zwischen steinernen Häusern, die direkt ans Meer grenzen und abends von Restaurants und kleinen Läden belebt werden.
Die Stadt eignet sich am besten für einen Besuch im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter angenehm warm bleibt und weniger Menschen unterwegs sind. Wer die Altstadt erkunden möchte, sollte morgens oder am späten Nachmittag kommen, um der stärksten Tageshitze auszuweichen.
Ein Erdbeben im Jahr 1979 zerstörte große Teile der Altstadt, doch Denkmalpfleger dokumentierten jedes Fragment und setzten die Gebäude Stein für Stein wieder zusammen. Heute sehen die Mauern und Häuser aus, als wären sie nie beschädigt worden, obwohl viele Strukturen komplett neu aufgebaut werden mussten.
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