Rumija, Gipfel und Gebirgszug in Montenegro
Rumija ist ein Bergmassiv, das zwischen dem Skadar-See und der Adria aufsteigt und die Landschaft Südmontenegros prägt. Das Gebirge erstreckt sich über mehrere Gipfel und bildet eine markante natürliche Barriere zwischen dem Wasser und dem Küstengebiet.
Die Region erlebte im 16. Jahrhundert Zerstörung durch das Osmanische Reich, das frühere religiöse Strukturen beschädigte. Ein modernes Bauwerk wurde 2005 mit einem Hubschrauber auf den Gipfel gebracht, um das zerstörte Erbe wieder aufzubauen.
Der Ort hat eine tiefe Bedeutung für verschiedene Religionsgemeinschaften, die sich seit Jahren an diesem Berg treffen. Die Prozession des Kreuzes von Jovan Vladimir im August bringt Orthodoxe, Katholiken und Muslime zusammen und zeigt die verbindende Kraft dieses Ortes.
Wanderer starten meist von der Stadt Bar aus und finden mehrere markierte Wege, die zum Gipfel führen. Die meisten Menschen benötigen mehrere Stunden für den Aufstieg und sollten mit wechselndem Wetter und variablem Gelände rechnen.
Der Berg ist der südlichste Gipfel Montenegros, der eine bestimmte Höhenprominenz aufweist und sich von beiden Seiten dramatisch abhebt. Dieses Merkmal macht ihn zu einem besonderen geografischen Punkt für Wanderer, die seine isolierte Position schätzen.
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