Matkasee, Stausee in der Gemeinde Saraj, Nordmazedonien.
Der Stausee Matka ist ein Stausee in einer engen Schlucht, die der Fluss Treska geschaffen hat und von steilen Kalksteinklippen eingefasst wird. Das Wasser erreicht beträchtliche Tiefen und der See zieht sich durch eine schmale, felsige Landschaft.
Der See entstand 1938 durch den Bau eines Dammes über den Fluss Treska und war das erste künstliche Stausee des Landes. Diese Konstruktion veränderte die Landschaft und schuf einen neuen Wasserspeicher für die Region.
Das Kloster St. Andreas mit seinen steinernen Strukturen prägt das Ufer und zeigt die religiöse Bedeutung dieses Ortes für die Region. Die Mönche und Pilger haben diesen Ort über Jahrhunderte hinweg geprägt und seine Rolle als spiritueller Rückzugsort gefestigt.
Am See kann man Boote mieten oder angeln, und Unterkünfte sind in der Nähe verfügbar. Der Ort liegt etwa 15 Kilometer von Skopje entfernt und ist mit Bussen oder privaten Fahrzeugen erreichbar.
Unter dem See liegt das Vrelo-Höhlensystem, das zwei unterirdische Seen birgt und zu den tiefsten Unterwasserhöhlen Europas gehört. Tauchern und Forschern bietet diese verborgene Welt unter der Wasseroberfläche ein faszinierendes Ziel.
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