Tikveš-See, Stausee in Mazedonien
Der Tikvesh-See ist ein künstlicher Stausee südwestlich von Kavadarci, der 1968 durch Aufstauung des Flusses Crna entstanden ist. Das Gewässer erstreckt sich über etwa 14 Quadratkilometer, wird von einem steineren Damm gestützt und dient zur Bewässerung der umliegenden Anbauflächen sowie zur Stromgewinnung durch ein Wasserkraftwerk.
Das Gewässer wurde 1968 angelegt und ist damit der größte künstliche See in Nordmazedonien. Das Wasserkraftwerk Tikvesh nutzt die Wasserkraft des Stausees zur Stromversorgung der Gegend und hat die landwirtschaftliche Bewässerung der Region grundlegend verändert.
Der Name des Sees stammt von der Region Tikvesh, die für ihre Weinberge bekannt ist und traditionell mit der Landwirtschaft verbunden ist. Heute zeigt sich diese Verbindung in den Weinbaugebieten rund um das Ufer und in den lokalen Restaurants, wo Besucher regionale Spezialitäten probieren können.
Das Gewässer ist mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar, die Straßen führen nah an das Ufer heran. Besucher sollten früh anreisen für beste Lichtverhältnisse und weniger Menschenmengen, und sollten Wasser und Verpflegung mitbringen, falls sie länger bleiben möchten.
Das Gewässer ist ein bekannter Fischgrund, besonders für große Welse, die in der Region bis zu zwei Meter lang werden können. Am Ufer stehen historische Stätten wie das alte Kloster Polog und die Kirche St. Gjorgi aus dem 14. Jahrhundert, die die Gegend mit kulturellem Erbe verbinden.
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