Debarsee, Stausee in Nordmazedonien
Der Debar-See ist ein künstliches Staubecken im Westen Nordmazedoniens, das 1964 zur Stromerzeugung errichtet wurde. Das Wasser erstreckt sich zwischen sanften Hügeln und erreicht eine Tiefe von fast hundert Metern bei einer Höhe von etwa 580 Metern über dem Meeresspiegel.
Der See entstand 1964 als künstliches Staubecken zur Stromversorgung der Region. Seine Entstehung markierte einen Wendepunkt, bei dem Wasserkraft die lokale Infrastruktur modernisierte.
Der See ist ein wichtiger Ort für die Fischergemeinden und Einheimischen der Region. Er wurde über Generationen hinweg für Fischen und traditionelle Freizeitaktivitäten genutzt und bleibt ein Treffpunkt, an dem Bewohner ihre Verbundenheit zur Natur pflegen.
Der See ist leicht zugänglich und bietet Möglichkeiten zum Bootfahren, Angeln und Spaziergang entlang des Ufers. Besuch in den wärmeren Monaten ist angenehmer, doch die Gegend bleibt das ganze Jahr über offen, besonders wenn man die nahegelegenen Thermalquellen nutzen möchte.
Obwohl es künstlich angelegt ist, sieht der See so natürlich aus, dass viele Besucher nicht merken, dass er kein ursprüngliches Gewässer ist. Diese täuschend echte Ausstrahlung macht ihn zu einem Ort, der trotz seiner modernen Herkunft zeitlos wirkt.
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