Mavrovo, Gebirgstalregion im Nordwesten Nordmazedoniens
Mavrovo ist ein Gebirgstal im Nordwesten Nordmazedoniens mit tiefen Schluchten, dichten Wäldern und hohen Gipfeln. Ein großer Stausee liegt inmitten dieser Landschaft und wird von steilen bewaldeten Hängen umgeben.
Das Gebiet wurde 1949 zum Nationalpark erklärt, einer der ersten in Nordmazedonien. Der Stausee wurde später errichtet und veränderte das Tal grundlegend, auch das Schicksal der dort lebenden Dorfbewohner.
Die halb versunkene Nikolauskirche ragt je nach Wasserstand des Stausees aus dem Wasser und zieht viele Besucher an. Sie steht für das Schicksal der Dorfgemeinschaft, die beim Bau des Sees umgesiedelt wurde.
Das Tal liegt im Nordwesten des Landes und ist gut per Auto erreichbar. Im Winter gibt es Skipisten, im Sommer markierte Wanderwege, und Unterkünfte sind das ganze Jahr über verfügbar.
Eine tiefe Schlucht mit senkrechten Felswänden durchschneidet das Tal und bleibt von den meisten Besuchern unbemerkt, die sich vor allem am Seeufer aufhalten. Sie ist zu Fuß erkundbar und bietet einen völlig anderen Blick auf die Region.
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