Pelisteraugen, Gletscherseen im Pelister Nationalpark, Nordmazedonien.
Pelister's Eyes sind zwei Bergseen in unterschiedlichen Höhen: der Große See liegt auf 2.218 Metern und der Kleine See auf 2.180 Metern. Beide Gewässer befinden sich in einem Waldgebiet mit Zirben und werden von steilen Bergwänden umgeben.
Diese Seen entstanden während der Eiszeit durch Gletscherbewegungen, die tiefe Becken in das Gebirge gruben. Die beiden Wasserbecken zeigen heute deutlich die Spuren dieser uralten geologischen Prozesse.
Die Seen sind in der lokalen Tradition als Orte bekannt, die die enge Verbindung der Gemeinden zu ihrer Berglandschaft widerspiegeln. Wanderer berichten von einem Gefühl der Nähe zur Natur, wenn sie diese abgelegenen Gewässer erreichen.
Der Wanderweg zu den Seen ist lang und erfordert gute Ausdauer, beginnend in Niedschepole mit insgesamt etwa 18 Kilometern Gehstrecke. Der steile Anstieg und die Höhenlage machen festes Schuhwerk und ausreichend Wasser zur Verpflegung notwendig.
Diese Seen speisen mehrere wichtige Flussquellen der Region und spielen eine zentrale Rolle für das Überleben des seltenen Zirbenwalds. Wanderer entdecken oft Spuren von Bergziegen und Adlern, die diesen abgelegenen Ort als Lebensraum nutzen.
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