Psacha Monastery, Orthodoxes Kloster in Psača, Nordmazedonien
Das Psacha-Kloster ist ein orthodoxes Klostergebäude in der Gemeinde Rankovce und besticht durch eine Kirche mit länglichem Kreuzdesign und erhaltenem Gewölbe, das mit wechselnden Schichten aus Ziegeln und Stein in den Außenwänden verziert ist. Die Außenfassade zeigt ein charakteristisches Muster aus Material, das die handwerkliche Bautechnik des Mittelalters widerspiegelt.
Das Kloster entstand um 1354 unter dem Auftraggeber Savastokrator Vlatko und Herzog Paskač, die das Bauwerk als religiöse und lokale Stätte etablierten. Die inneren Fresken mit Darstellungen von Kaiser Uroš und König Vukašin entstanden in der Zeit zwischen 1366 und 1371.
Die Fresken zeigen Heilige in detaillierten psychologischen Darstellungen, einschließlich Szenen des heiligen Nikolaus und der Kommunion der Apostel mit Kirchenvätern. Diese religiösen Darstellungen prägen das Innere des Bauwerks und erzählen Geschichten aus der christlich-orthodoxen Tradition.
Das Kloster liegt etwa 3 Kilometer von der Straße Kumanovo-Kriva Palanka entfernt und ist für Besucher zugänglich, die die nordöstliche Region Nordmazedoniens erkunden. Es empfiehlt sich, die örtlichen Gegebenheiten zu beachten und mit angemessener Ausrüstung und Vorbereitung anzureisen.
Eine Inschrift über dem Eingang, die die Widmung der Kirche anzeigt, wurde während der bulgarischen Besatzung des Ersten Weltkriegs zerstört, da sie Bezüge zu serbischen Herrschern enthielt. Dieses Schicksal zeigt, wie politische Konflikte auch die religiösen Monumenten der Region geprägt haben.
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