Gouina Falls, Wasserfall am Senegal-Fluss, Region Kayes, Mali.
Die Gouina-Wasserfälle sind eine breite Stromschnelle mit etwa 430 Metern Breite, die über Granitfelsen herabfällt und dabei ein beeindruckendes Wassergebilde schafft. Das Wasser stürzt über mehrere Stufen ab und erzeugt eine kontinuierliche Bewegung, die das ganze Jahr über den Fluss prägt.
Pläne zur Nutzung dieser Stromschnellen für die Stromerzeugung entstanden in den 1920er Jahren, als Mali erste Ideen für die Entwicklung seiner Wasserressourcen verfolgte. Diese frühen Studien legten den Grundstein für spätere Überlegungen zu Energieprojekten in der Region.
Der Ort ist seit Generationen Teil des Lebens der ansässigen Gemeinden, die sich an die Rhythmen des Wassers und der Jahreszeiten angepasst haben. Die Menschen nutzen die Gegend für alltägliche Tätigkeiten, die eng mit dem Fluss verbunden sind.
Der Zugang ist während der Trockenzeit einfacher, wenn die Wassermenge geringer ist und die Umgebung trockener wird. In der Regenzeit müssen Besucher mit großen Wassermengen und schwierigeren Bedingungen rechnen.
Über Jahrtausende hinweg haben kreisförmige Felslöcher mit einer Tiefe von etwa zwei Metern entstanden, die man über den Wasserfällen sehen kann. Diese Naturpools zeigen, wie lange Zeit und fließendes Wasser harte Steinoberflächen sanft abtragen können.
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