Region Kayes, Verwaltungsregion im westlichen Mali
Die Kayes-Region ist ein Verwaltungsgebiet in Westmali mit einer Fläche von etwa 120.000 Quadratkilometern. Das Gebiet zeigt klimatische Übergänge von feuchteren Bedingungen im Südwesten bis zu Sahelianischen Verhältnissen weiter nördlich.
Während des Zweiten Weltkriegs lagerten Teile der polnischen Goldreserven vorübergehend in diesem Gebiet, bevor sie 1944 in die Vereinigten Staaten transportiert wurden. Diese Episode zeigt die Region als Schauplatz internationaler Ereignisse während des Weltkriegs.
Die Region ist Heimat mehrerer Volksgruppen wie der Soninké, Khassonké, Malinké, Dialonké und Fula, die ihre eigenen Sprachen sprechen und Bräuche pflegen. Diese Gemeinschaften prägen das tägliche Leben und die lokalen Märkte mit ihren unterschiedlichen Traditionen.
Die Hauptstraße Route Nationale 1 verbindet die Region mit anderen Gebieten, während ein internationaler Flughafen und die Dakar-Niger-Eisenbahn mit Zügen mehrmals pro Woche Reisemöglichkeiten bieten. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit, wenn Straßen leichter zugänglich sind.
Das Gebiet beherbergt mehrere natürliche Wasserfälle und Schluchten wie die Wasserfälle von Félou und Gouina sowie die Talari-Schluchten. Die Seen Magui und Doro bieten weitere geologische Besonderheiten, die Besucher sonst übersehen.
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