Djinger-ber-Moschee, Sahara-Moschee in Timbuktu, Mali.
Die Djinguereber-Moschee ist ein Gebetshaus aus Lehmziegeln in Timbuktu mit charakteristischen pyramidenförmigen Minaretten und mehreren Reihen innerer Säulen. Der Innenraum ist für große Gebetsversammlungen konzipiert und zeigt die traditionelle sudanosahel-Bauweise mit dicken Lehmwänden.
Das Gebäude wurde 1327 vom Architekten Abu Ishap Es-Saheli während der Herrschaft von Kaiser Mansa Musa erbaut und wurde schnell zum Zentrum der Universität von Timbuktu. Es prägte die religiöse und intellektuelle Entwicklung der Region für Jahrhunderte.
Die Moschee dient als Lernzentrum, in dem islamische Gelehrte religiöse Texte studieren und unterrichten und damit jahrhundertealte Bildungstraditionen in Westafrika bewahren.
Der Lehmziegelbau erfordert regelmäßige Wartung durch die lokale Gemeinschaft, die jedes Jahr neue Erdschichten aufträgt, um die Struktur vor Sandschliff und Regenfeuchtigkeit zu schützen. Besucher sollten sich bewusst sein, dass Erhaltungsarbeiten Teil des Besucherlebens sind.
Das Gebäude kombiniert Architekturelemente aus verschiedenen Regionen mit pyramidenförmigen Minaretten und vorstehenden Holzbalken, die als dauerhafte Gerüste dienen. Diese Holzstützen sind nicht als temporäre Konstruktionen gedacht, sondern gehören zum ursprünglichen Design.
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