Chin-Staat, Gebirgsstaat im westlichen Myanmar.
Der Bundesstaat ist ein Gebiet in Myanmar, das sich durch hohe Bergketten und tiefe Täler auszeichnet, wobei einige Gipfel fast 2.000 Meter erreichen. Hakha dient als Hauptstadt und liegt inmitten dieser zerklüfteten Landschaft, die den Alltag der Menschen prägt.
Das Territorium bestand aus unabhängigen Verwaltungseinheiten, bis es nach 1948 als besondere Verwaltungszone organisiert wurde. Die Umwandlung in einen Bundesstaat erfolgte Mitte der 1970er Jahre im Rahmen landesweiter Reformen.
Die größere Bevölkerung teilt sich in viele Gemeinschaften, von denen jede ihre eigene Sprache spricht und sich durch handgewebte Kleidung und geschnitzte Hausverzierungen unterscheidet. Besucher bemerken oft die Gesichtstattoos älterer Frauen in einigen Dörfern, eine Praxis, die vor Jahrzehnten endete, aber als Teil der Identität der Region in Erinnerung bleibt.
Die bergige Geografie erschwert das Reisen zwischen den Ortschaften, und die Straßen sind oft in schlechtem Zustand, besonders während der Regenzeit. Besucher sollten ausreichend Zeit für Transfers einplanen und auf begrenzte Versorgungsmöglichkeiten vorbereitet sein.
Am 20. Februar finden jedes Jahr Feierlichkeiten statt, bei denen traditionelle Ringkämpfe im Mittelpunkt stehen. Diese Wettkämpfe ziehen Teilnehmer aus vielen Dörfern an und bilden einen wichtigen sozialen Anlass für die lokale Bevölkerung.
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