Kachin-Staat, Verwaltungsstaat im Norden von Myanmar
Kachin State ist ein Verwaltungsgebiet im nördlichen Myanmar, das sich über bergige Landschaften mit dichten Wäldern und tiefen Flusstälern erstreckt. Die Hauptstadt Myitkyina liegt am Zusammenfluss zweier Flüsse und dient als Zugangspunkt zu den umliegenden Regionen.
Das Gebiet wurde nach der Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft im Jahr 1948 als eigenständiger Bundesstaat Myanmars eingerichtet. Seitdem prägen territoriale Auseinandersetzungen und politische Spannungen die Region bis heute.
Die Bevölkerung lebt in verstreuten Siedlungen und größeren Städten, wobei viele Menschen noch heute landwirtschaftliche Traditionen ihrer Vorfahren pflegen. Reisende begegnen in den Dörfern oft handgewebten Stoffen und geschnitztem Holzhandwerk, das auf Märkten angeboten wird.
Vor der Reise sollten Besucher die aktuelle Sicherheitslage prüfen und sich über Zugangsbestimmungen für einzelne Gebiete informieren. Die beste Reisezeit liegt in den trockeneren Monaten, wenn Straßen und Wege besser befahrbar sind.
Die Grenzregion zu China und Indien umfasst den höchsten Gipfel Myanmars und einen großen natürlichen See, der für Zugvögel wichtig ist. Reisende finden hier eine der abgelegensten und am wenigsten bereisten Regionen Südostasiens.
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