Fort Hertz, Britischer Militärposten in Putao, Myanmar
Fort Hertz ist eine britische Militärfestung im Nordosten von Myanmar, etwa 354 Kilometer nördlich von Myitkyina gelegen. Das Gelände umfasst Wohnquartiere, Lagerhäuser und eine Landepiste, die als Versorgungspunkt für die umliegende Region diente.
Die Festung wurde 1914 als britischer Militärposten gegründet und erhielt 1925 ihren Namen zu Ehren von William Axel Hertz, der in den 1880er Jahren Expeditionen in den Norden Burmas leitete. Sie spielte eine wichtige Rolle in der Sicherung der britischen Kolonialinteressen in dieser entlegenen Region.
Die lokale Bevölkerung nannte die Festung Hkamti Long, was in der regionalen Sprache 'Großer Goldplatz' bedeutet. Dieser Name spiegelt die historische Bedeutung des Ortes in der lokalen Wahrnehmung wider.
Der Standort ist nur auf dem Luftweg oder über schwierige Dschungelpfade zu erreichen, daher sollten Besucher auf warme, feuchte Bedingungen vorbereitet sein. Die beste Zeit zum Besuch ist während der trockeneren Monate, wenn die Zugänglichkeit am einfachsten ist.
Die Garnison war zwischen 1942 und 1944 völlig von der Luftversorgung abhängig, da die umgebende Geographie und das Gelände jede andere Versorgung unmöglich machten. Diese Isolation machte die Piste zu einer kritischen Ader für Lebensmittel, Munition und Treibstoff in dieser abgelegenen Militärstelle.
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