Taunggyi, Verwaltungszentrum im Shan-Staat, Myanmar
Taunggyi ist die Hauptstadt des Shan-Staates und liegt auf einer Höhe von etwa 1.400 Metern zwischen Bergketten im östlichen Zentrum Myanmars, nördlich des Inle-Sees. Die Stadt erstreckt sich über hügelig Gelände mit Straßen, die die Höhenunterschiede folgen, und bietet Blicke auf die umgebende Berglandschaft.
Britische Behörden gründeten Taunggyi im Jahr 1894 und verwandelten ein kleines Pa'O-Dorf in ein Verwaltungszentrum aufgrund seiner günstigen geografischen Lage. Die Entstehung als Kolonialstadt prägte die Struktur und Rolle des Ortes, die bis heute in der Anordnung der Stadt erkennbar sind.
Die Stadt beherbergt zahlreiche Religionsstätten, darunter die Sulamuni-Pagode, das chinesische buddhistische Kwan Yin Si Hpaya Kyaung und die katholische Kathedrale St. Joseph. Diese Orte zeigen, wie verschiedene Glaubensgemeinschaften das religiöse Leben der Stadt prägen und von Besuchern täglich frequentiert werden.
Der nächste Flughafen, Heho, liegt etwa 40 Kilometer entfernt und verbindet die Stadt mit Yangon, Mandalay und anderen Zentren. Besucher sollten beachten, dass die Stadt auf hügeliger Höhe liegt und festes Schuhwerk sowie Zeit zum Akklimatisieren empfohlen werden.
Während des Tazaungdaing-Festivals im November füllt sich der Himmel mit Feuerballons, während Teams in Höhe und Design konkurrieren. Dieses Spektakel macht Taunggyi zu einem besonderen Ort, um eines der farbenprächtigsten Feste Myanmars zu erleben.
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