Myitsone-Talsperre, Ausgesetzte Wasserkraftwerk an der Vereinigung der Flüsse Mali und N'mai, Kachin-Staat, Myanmar
Das Myitsone-Staudamm-Projekt ist eine geplante Anlage an der Stelle, wo der Mali und der N'mai zusammenfließen und den Irrawaddy bilden. Der geplante Damm sollte sich über etwa 1,3 Kilometer Breite erstrecken und Beton-Strukturen an dieser strategischen Stelle platzieren.
Das Projekt begann 2009 mit chinesischen Investitionen von etwa 3,6 Milliarden Dollar, wurde aber 2011 von Präsident Thein Sein ausgesetzt. Die Suspension bleibt bis heute wirksam, obwohl chinesische Unternehmen weiterhin Druck auf die myanmarische Regierung ausüben, die Arbeiten zu erneuern.
Der Ort ist für das Kachin-Volk von Bedeutung, da hier zwei Flüsse zusammenfließen und die heilige Quelle des wichtigsten Wasserwegs des Landes entsteht. Dieser Zusammenfluss wird von der lokalen Bevölkerung als Wendepunkt ihrer Kulturlandschaft betrachtet.
Der Ort ist schwer zugänglich und liegt in einer abgelegenen Region nördlich von Myitkyina, der Hauptstadt von Kachin State. Es ist wichtig, sich vorher über die aktuelle Sicherheitslage und Erreichbarkeit zu informieren, da die Region manchmal eingeschränkt zugänglich ist.
Studies zeigen, dass das Projekt ein Stausee von etwa 447 Quadratkilometern schaffen würde, was eine massive Veränderung der Wasserströmung und des Sedimentflusses im gesamten Land bedeuten würde. Dies macht die Suspension für viele Menschen im Einzugsgebiet zu einer wichtigen Frage für ihre Zukunft.
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