Amarbayasgalant Monastery, Tibetisches buddhistisches Kloster in der Provinz Selenge, Mongolei.
Amarbayasgalant ist ein Kloster des tibetischen Buddhismus in der Provinz Selenge, gelegen im Iven-Tal nahe dem Selenge-Fluss mit dem Berg Büren-Khaan im Norden. Der Komplex besteht aus etwa 28 Tempeln, die symmetrisch entlang einer Nord-Süd-Achse angeordnet sind und chinesische architektonische Einflüsse zeigen.
Das Kloster wurde zwischen 1727 und 1736 unter dem Yongzheng-Kaiser der Qing-Dynastie erbaut, um die Überreste von Zanabazar zu beherbergen. Diese Gründung markierte ein wichtiges religiöses Zentrum in der mongolischen Steppe während der Qing-Herrschaft.
Das Kloster gehört zur Gelugpa-Schule des tibetischen Buddhismus und beherbergt Mönche, die täglich in traditionellen Gewändern beten. Die Gebäude zeigen chinesische Einflüsse in ihrer Anordnung und Dekoration, die das kulturelle Austausch dieser Zeit widerspiegelt.
Die Anfahrt erfordert etwa 35 Kilometer auf unbefestigten Straßen vom Hauptverkehrsweg, daher ist ein robustes Fahrzeug notwendig. Planen Sie ausreichend Zeit ein und organisieren Sie Ihre Unterkunft im Voraus, da die Gegend abgelegen ist.
Das Kloster wurde bewusst mit symmetrischer Stadtplanung entworfen, was in dieser abgelegenen Bergregion ungewöhnlich war. Diese sorgfältig ausgearbeitete Anordnung der Gebäude zeigt die hohen Standards des ursprünglichen Bauprojekts.
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