Gandanshadüvlin, Buddhistisches Kloster im Bezirk Bayangol, Ulaanbaatar, Mongolei.
Gandanshadüvlin ist ein buddhistisches Kloster im Bezirk Bayangol von Ulaanbaatar und beherbergt umfangreiche Sammlungen religiöser Texte und Werke. Das Gelande vereint mehrere Gebaude und Tempelstrukturen, in denen sich mehr als 70.000 buddhistische Handschriften und Holzblockdrucke befinden.
Das Kloster wurde 1809 gegründet und blieb während der kommunistischen Zeit ab 1944 das einzige aktive religiöse Zentrum in der Mongolei. Diese Ausdauer machte es zu einem bedeutenden Ort für die Kontinuität des Buddhismus im Land über viele Jahrzehnte hinweg.
Das Kloster folgt der Gelug-Tradition des tibetischen Buddhismus und trägt seinen Namen nach dem Ganden-Kloster in Tibet, was vollständige Freude bedeutet. Besucher können hier die tibetische Gebetspraxis und die kunstvolle Dekoration der Tempel erleben, die diese religiöse Tradition widerspiegeln.
Uber 100 ansassige Monche fuhren taglich Gebete, religiose Zeremonien und Lernaktivitaten auf dem Gelande durch. Besucher sollten sich auf eine ruhige und konzentrierte Umgebung einstellen und die laufenden religiosen Praktiken respektieren.
Eine 26,5 Meter hohe Statue des Avalokitesvara aus dem Jahr 1996 steht als zentrale Figur und ersetzt eine frühere Version, die während der religiösen Verfolgung zerstört wurde. Diese Wiederherstellung des Monuments symbolisiert die Wiederbelebung des religiösen Lebens nach einer langen Zeit der Unterdrückung.
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