Kulturlandschaft Orchon-Tal, UNESCO-Weltkulturerbe in der Zentral-Mongolei
Das Orkhon-Tal erstreckt sich über ein großes Gebiet entlang des Orkhon-Flusses und verbindet Gebirge, Grassteppen und archäologische Überreste miteinander. Im Tal finden sich alte Steinmonumente, verlassene Städte und ein aktives Kloster, das die verschiedenen Epochen dieser Gegend widerspiegelt.
Das Tal war ein Zentrum für verschiedene Reiche, darunter das Göktürk-Reich, das im 8. Jahrhundert Steininschriften hinterlies. Diese Region wurde über Jahrhunderte hinweg von Nomadenvölkern geprägt, bevor später buddhistische Klöster das geistige Leben veränderten.
Das Kloster Erdene Zuu zeigt, wie der Buddhismus in die mongolische Kultur eingezogen ist und bis heute Besucher anzieht. Die Mönche prägen das Leben in diesem Tal und ihre Gebäude stehen zwischen den Ruinen älterer Siedlungen.
Besucher erkunden das Tal am besten mit einem erfahrenen Reiseleiter und übernachten in traditionellen Gers, den nomadischen Zelten der Region. Die beste Zeit ist der Sommer, wenn die Wege trocken sind und der Ritt durch die Steppen angenehm ist.
Die Orkhon-Inschriften sind in drei verschiedenen Sprachen verfasst und dokumentieren die Taten alter Herrscher mit großer Genauigkeit. Diese Texte gelten als die ältesten bekannten Aufzeichnungen der türkischen Schrift und bieten Einblicke in eine längst vergangene Welt.
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