Orchon Wasserfall, Wasserfall in der Provinz Övörkhangai, Mongolei
Der Ulaan Tsutgalan fällt etwa 24 Meter in den Orkhon-Fluss und durchschneidet dunkle Vulkanfelsen, die eine tiefe Schlucht in der Zentralmongolei bilden. Das Wasser stürzt in einen Canyon hinab, der mit Kiefern bewachsen ist und am Grund einen natürlichen Pool schafft.
Die Wasserfälle entstanden vor etwa 20.000 Jahren durch Vulkaneruptionen und Erdbeben, die die Landschaft formten und einen Weg durch Basaltformationen schufen. Diese geologischen Kräfte prägen bis heute die dramatische Struktur der Schlucht.
Die umliegenden Täler sind Heimat von Nomadenfamilien, die ihre Traditionen bewahren und Viehherden über das raue Gelände treiben.
Die stärkste Wasserkraft zeigt sich von Ende Juli bis August, während der Winter die Wasserfälle in Eisformationen verwandelt, die zum Eisklettern geeignet sind. Besucher sollten ihre Reisezeit je nach bevorzugter Erfahrung wählen, da die Bedingungen saisonal sehr unterschiedlich sind.
Der Wasserfallpool wird von hohen Kiefernbäumen umgeben, die dem Ort eine unerwartete Waldatmosphäre verleihen. In den kalten Monaten können erfahrene Kletterer die gefrorene Wasserfallwand erklimmen, eine seltene Aktivität in der sonst trockenen Mongolei.
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