Erdene Dsuu, Buddhistisches Kloster in Charchorin, Mongolei.
Erdene Zuu ist ein Kloster in Kharkhorin, Mongolei, das von hohen Steinmauern mit 108 weißen Stupas umschlossen wird. Die Anlage beherbergt mehrere Gebetshallen, Tempel und ein Museum mit religiösen Gegenständen und Handschriften.
Abtai Khan gründete die Anlage 1586 auf den Ruinen von Karakorum, der einstigen Hauptstadt des mongolischen Reiches. In der Zeit der kommunistischen Herrschaft wurde das Kloster stark beschädigt, doch nach 1990 begann man mit dem Wiederaufbau.
Der Name verweist auf Erdene Zuu, „Hundert Schätze
Der Zugang ist zwischen April und Oktober möglich, wenn das Wetter mild ist und die meisten Hallen offen sind. Führungen geben Einblick in die Geschichte und religiösen Praktiken, die man sonst leicht übersieht.
Die drei Haupttempel stehen für Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter Buddhas und tragen jeweils unterschiedliche Statuen und Wandgemälde. Teile der alten Steinmauern stammen direkt aus den Überresten von Karakorum und verbinden so die Epoche Dschingis Khans mit späteren religiösen Traditionen.
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