Töwchön Chiid, Buddhistisches Kloster in der Provinz Övörkhangai, Mongolei
Tövkhön ist ein Kloster auf einem Berg in der Khangai-Kette, das aus mehreren Tempeln, Meditationshöhlen und Steinstrukturen besteht. Die Anlage liegt etwa 2600 Meter hoch und bietet von oben einen Blick über die bewaldete Landschaft.
Das Kloster wurde 1648 gegründet und erlitt während seiner Geschichte bedeutende Verluste durch Zerstörungen im 17. Jahrhundert und später durch politische Umwälzungen. Diese Ereignisse prägten die Entwicklung des Ortes über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Der Ort ist mit dem Namen Zanabazars verbunden, des Künstlers und Gelehrten, der hier lange lebte und wirkte. Besucher können heute noch die Spuren seiner künstlerischen Arbeit in den Strukturen des Ortes erkennen.
Der Aufstieg zum Kloster führt durch Kiefernwald und ist etwa 2,5 Kilometer lang; Pferderitt oder Fahrzeuge können die Wanderung erleichtern. Besucher sollten auf bergiges Gelände und variable Wetterbedingungen vorbereitet sein.
Zwei ursprüngliche Tempel und Stupas aus dem 17. Jahrhundert sind bis heute erhalten geblieben und zeigen, was vor den späteren Zerstörungen stand. Unter den Felsen befinden sich zudem heilige Brunnen, die direkt in das Gestein gehauen wurden.
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