Шанхын хийд, Buddhistisches Kloster in der Provinz Uvurkhangai, Mongolei
Das Shankh-Kloster liegt etwa 25 Kilometer südöstlich von Kharkhorin und zeigt einen zentralen Tempel mit traditionellen mongolisch-buddhistischen Architekturelementen und aufwändigen Wandmalereien. Das Gebäude verbindet lokale Baustile mit religiösen Designprinzipien und schafft einen ruhigen Ort für Meditation und Gebet.
Das Kloster wurde 1647 von Zanabazar, dem ersten Jebtsundamba Khutuktu, gegründet und später zur spirituellen Heimat bedeutender tibetisch-buddhistischer Traditionen. In den 1930er Jahren überlebte es eine Zeit der Unterdrückung, als eine kleine Gemeinschaft seine Lehren am Leben erhielt.
Der Haupttempel beherbergt sieben Kalachakra-Mandalas mit Darstellungen von 722 Gottheiten, die zusammen eine der vollständigsten Sammlungen dieser heiligen Bilder in der Region bilden. Die Wandmalereien und religiösen Kunstwerke zeigen, wie tibetisch-buddhistische Traditionen in der mongolischen Praxis lebendig sind.
Das Kloster ist per Straße von Kharkhorin aus erreichbar, und lokale Unterkünfte stehen in den umliegenden Gemeinden während der Besuchssaison zur Verfügung. Besucher sollten angemessene Kleidung für wechselnde Wetterbedingungen mitbringen und die lokalen Regeln beim Betreten heiliger Räume respektieren.
Das Kloster war einst Aufbewahrungsort von Dschingis Khans schwarzer Kriegsflagge, einem Symbol von großer historischer Bedeutung in der mongolischen Militärgeschichte. Dieses Artefakt verbindet die Stätte eng mit den frühen Herrschern der Region.
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