Kül-Tigin-Inschrift, Altes Gedenkmonument im Orchon-Tal, Mongolei.
Das Kül-Tigin-Denkmal ist ein in Stein gehauener Gedenkstein im Tal des Orkhon, der etwa 3,3 Meter hoch und 1,3 Meter breit ist. Die Oberfläche trägt aufwendig geschnitzte Schriftzeichen in alttürkischer Schrift und chinesischen Charakteren.
Das Denkmal wurde 732 n. Chr. errichtet, um einen Prinzen zu ehren und wichtige Siege und Ereignisse seiner Zeit festzuhalten. Es stammt aus einer Periode, als ein großes Khaganat in der Region herrschte und mit Nachbarländern in Kontakt stand.
Die Inschriften sind in alttürkischer Sprache geschrieben und zeigen, wie Menschen damals ihre wichtigsten Ereignisse festhielten. Sie erzählen von Führern, Kämpfen und Beziehungen zu anderen Völkern, die man heute noch ablesen kann.
Der Stein steht in einem geschützten Gehege in der Nähe des Ögii-Sees und wird zusammen mit einem weiteren ähnlichen Monument bewahrt. Der Ort liegt in einem UNESCO-Welterbegebiet, das für Besucher zugänglich ist.
Der Stein ruht auf einem aus Stein gehauenen Schildkrötensockel, der für die Architektur der Region typisch ist. Was dies besonders macht, ist die Kombination von Schriftsystemen: Die gleiche Botschaft ist in beiden Sprachen eingemeißelt, um verschiedene Völker zu erreichen.
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