Dandsandardschaa Chiid, Buddhistisches Kloster in Mörön, Mongolei
Danzandarjaa ist ein buddhistisches Kloster auf einem Grundstück neben dem Fluss Delgermörön mit traditionellen mongolischen und tibetischen Bauformen, die in mehreren Gebäuden angeordnet sind. Die Anlage enthält Gebetshallen, Wohnräume für Mönche und Bereiche zur religiösen Verehrung.
Das ursprüngliche Kloster wurde zwischen 1809 und 1811 gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum mit Hunderten von Mönchen. Es wurde 1937 zerstört, aber Jahrzehnte später wiederaufgebaut und funktioniert heute wieder als aktive Stätte des Glaubens.
Das Kloster beherbergt eine Sammlung von Thangka-Gemälden, traditionellen tibetischen Kunstwerken auf Stoff, die religiöse Figuren und buddhistische Lehren darstellen. Diese Werke prägen bis heute den spirituellen Raum und zeigen die künstlerische Verbindung zwischen mongolischer und tibetischer Tradition.
Der Besuch ist zu Fuß durch die Gelände möglich, wobei die Gebäude leicht erreichbar sind und verschiedene Bereiche zum Erkunden laden. Es ist wichtig, respektvoll zu bleiben, langsam zu gehen und die laufenden Aktivitäten der Mönche nicht zu unterbrechen.
Ein Gelehrter namens Dorjjavyn Luvsansharav studierte hier von 1910 bis 1921, doch sein späterer Weg führte ihn zu Entscheidungen, die das Kloster selbst gefährden würden. Diese Ironie zeigt, wie stark sich Geschichte und persönliche Schicksale verflechten können.
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