Charchorin, Verwaltungsbezirk in der Provinz Övörkhangai, Mongolei
Kharkhorin ist ein Verwaltungsbezirk in der Provinz Övörkhangai, der sich über weitläufige Steppenlandschaften mit sanften Hügeln erstreckt. Der Bezirk liegt auf einem Hochplateau und wird von der bemerkenswerten Architektur des Erdene-Zuu-Klosters geprägt, das Besuchern sofort ins Auge fällt.
Der Bezirk liegt auf dem Gelände von Karakorum, der Hauptstadt des Mongol-Reiches im 13. Jahrhundert unter Ögedei Khan. Später wurde das Kloster Erdene Zuu mit Steinen des zerfallenen Palastkomplexes erbaut und markierte den Übergang zu einer neuen religiösen Ära.
Das Erdene-Zuu-Kloster prägt das religiöse Leben der Region und zieht Besucher an, die buddhistische Praktiken beobachten möchten. Rund um das Kloster finden sich Gebetsfahnen und heilige Stätten, die zeigen, wie der Glaube hier im Alltag gelebt wird.
Die beste Anreise erfolgt auf der Straße von Ulaanbaatar, wobei ein Teil der Route unbefestigt ist und bei Regen schwierig werden kann. Besucher sollten sich auf lange Fahrtzeiten einstellen und genug Wasser und Proviant mitnehmen, da die Region dünn besiedelt ist.
Auf dem Gelände sind noch immer Schildkrötensteine erhalten, alte Steinfiguren, die einst die Grenzen der kaiserlichen Stadt markierten. Diese rätselhaften Kunstwerke erinnern Besucher an die ehemalige Macht der Region und sind leicht übersehen, wenn man nicht gezielt danach sucht.
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