Wooden Boy Island, Binneninsel im Khövsgöl-See, Mongolei
Die Holzjungen-Insel ist eine Landmasse in dem See Khövsgöl und enthält dichte Laubwälder. Die Insel erhebt sich deutlich über die Wasseroberfläche und bietet einen isolierten natürlichen Lebensraum.
Eine buddhistische Klosteranlage stand auf der Insel bis sie in den 1980er Jahren durch ein Feuer zerstört wurde. Die Ruinen dieses früheren Komplexes sind bis heute noch zu sehen und deuten auf die religiöse Vergangenheit des Ortes hin.
Der mongolische Name Дalaйн-Модон-Хуйс bedeutet 'Waldnabel im Meer' und zeigt, wie die Bewohner dieses bewaldete Landmass verstehen. Der Name spiegelt das Verhältnis der lokalen Bevölkerung zur Insel als wichtiger Punkt in der Landschaft wider.
Um die Insel zu erreichen, müssen Besucher ein Boot organisieren, da sie unbewohnt und nur vom Wasser aus zugänglich ist. Die beste Zeit ist während der wärmeren Monate, wenn der See eisfrei ist und die Bedingungen für Bootsfahrten günstig sind.
Die Insel ist eine der wenigen Waldinseln in Mongoliens größtem Süßwassersee und bietet Lebensraum für Pflanzen und Tiere, die sich dem Leben auf einer isolierten Wasserlandmasse angepasst haben. Diese besonderen ökologischen Bedingungen machen sie zu einem wichtigen Ort für die Beobachtung von Natur.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.