Manikata, Kleinstadt in Malta
Manikata ist eine kleine Siedlung in Nordwestmalta, die sich über fruchtbare Täler mit bewirtschafteten Feldern erstreckt. Das Dorf besteht aus einfachen Häusern und modernen Villen, die entlang ruhiger Straßen verteilt sind und auf umliegende Grünflächen oder das Meer schauen.
Die Siedlung reicht bis in die Bronzezeit zurück, wie alte Wagenspuren in der Erde und Steinmauern belegen. Während der Römerzeit entstanden Bäder und Gräber in der Gegend, gefolgt vom Bau des Għajn Tuffieħa-Turms 1637 durch die Ritter von Malta zum Schutz der Küste.
Der Name Manikata bedeutet 'Apfelquelle' und deutet auf die landwirtschaftliche Tradition des Dorfes hin, die bis heute in den umliegenden Feldern sichtbar ist. Die Gemeinschaft feiert am letzten Augustsonntag das Fest des heiligen Joseph mit Prozessionen und lokalen Produkten, wobei die Kirche das Zentrum des dorflichen Lebens bildet.
Der Ort ist leicht zugänglich und bietet einfache Wege durch das Dorf und zu den nahegelegenen Stränden Għajn Tuffieħa und Golden Bay. Die Gegend ist flach und beschildert, was das Wandern und Erkunden angenehm macht und gute Möglichkeiten für entspannte Tagesausflüge bietet.
Ein seltenes Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg ist der Pillbox bei Għajn Tuffieħa, ein kleines Betonschutzbauwerk aus den 1930er Jahren, das heute das letzte seiner Art auf Malta ist und an die Verteidigungszeit erinnert. Diese militärische Ruine erzählt die Geschichte der Kriegsjahre, als Einwohner in Höhlen und römischen Gräbern Zuflucht suchten.
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