Verdala Palace, Palast in Malta
Verdala Palace ist ein großes Renaissancegebäude aus dem Jahr 1586 mit vier eckigen Türmen und einer umgebenden Steinmauer auf einem Hügel bei Siġġiewi. Die Struktur verbindet symmetrische Renaissance-Formen mit befestigungsähnlichen Elementen, hat zwei Geschosse, verzierte Decken mit Fresken und war vom Anfang an als Residenz für hochrangige Personen konzipiert.
Das Gebäude wurde 1586 unter Großmeister de Verdalle erbaut und stand auf dem Gelände eines Jagdhauses aus den 1550er Jahren, das von Ordensrittern genutzt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte diente es als Gefängnis, Seidenfabrik, Krankenhaus und Gouverneursresidenz, bevor es 1987 zur Sommerresidenz des maltesischen Präsidenten wurde.
Der Palast war ein Treffpunkt für Machthaber und Gäste aus ganz Europa, was Maltas Rolle als wichtiger Ort im Mittelmeer zeigt. Seine Nutzung durch verschiedene Herrscher und hohe Besucher spiegelt die wechselnden politischen Verbindungen der Insel wider.
Der Palast liegt auf einem Hügel bei Siġġiewi und ist von der Straße aus sichtbar, aber das Innere ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, außer bei einem jährlichen August-Event. Es empfiehlt sich, die Außenfassade und Gärten von außen zu erkunden, um die Architektur und die Aussicht über die Insel zu genießen.
Der Palast soll von der sogenannten "Blauen Dame" heimgesucht werden, der Nichte eines Großmeisters, die sich einer Legende nach aus Verzweiflung über ihre Ehe von einem Balkon gestürzt haben soll. Besucher berichten von Sichtungen einer Frau in weißem Hochzeitskleid, die in den Nächten durch die Hallen wandert.
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