L-Irdum ta’ Ħad-Dingli
Die Dingli Klippen sind das höchste Punktal auf Malta und erheben sich etwa 250 Meter über dem Meeresspiegel. Sie bestehen aus Upper Coralline Limestone und erstrecken sich über mehrere Kilometer entlang der Südwestküste mit steilem Blick auf das Mittelmeer und die grüne maltesische Landschaft.
Die Gegend hat Spuren von phönizischen, karthagischen und römischen Siedlungen, mit archäologischen Funden in der umliegenden Region. Das Dorf Ħal Tartarni wurde hier einmal besiedelt, verschwand aber im 16. Jahrhundert, während die Klippen unter den Johanniterrittern später als natürliche Verteidigung gegen Piraten dienten.
Der Name Dingli könnte vom englischen Ritter Sir Thomas Dingley stammen, der vor Jahrhunderten Land in dieser Gegend besaß. Das Dorf selbst bewahrt bis heute traditionelle maltesische Architektur mit engen Gassen und alten Steingebäuden, die das dörfliche Leben der Insel widerspiegeln.
Das Gelände ist leicht mit dem Auto oder Bus erreichbar, mit Parkplätzen in der Nähe der St. Mary Magdalene Chapel und Bushaltestellen in der Umgebung. Am besten besuchen Sie die Klippen im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist. Im Sommer kann es sehr heiß werden, und windig ist es hier das ganze Jahr über, daher sollten Sie Ihre Sachen sichern.
Die Gegend beherbergt eine alte bronzezeitliche Siedlung namens Il-Wardija ta' San Ġorġ mit über 4000 Jahren Geschichte und Überresten von Steinspeichern. Diese archäologische Stätte ist weniger bekannt als die Klippen selbst, aber erreichbar über unebene Pfade für diejenigen, die antike Überreste erkunden möchten.
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