Fort San Salvatore, Militärische Festung Grad 1 in Birgu, Malta
Fort San Salvatore ist eine Militärfestung aus Kalkstein in Birgu, Malta, mit zwei Demi-Bastionen, die durch eine Kurtine verbunden sind. Das Bauwerk ist von einem Graben umgeben und hat einen zentralen Exerzierplatz im Inneren.
Französische Militäringenieure umgestalteten die Bastion 1724 zu einer verstärkten Festung, die später Teil der Cottonera-Linien wurde. Die Anlage spielte eine wichtige Rolle im Verteidigungssystem der Insel gegen Angreifer vom Meer.
Der Name verweist auf die Schutzheilige San Salvatore und zeigt die religiöse Natur vieler Festungen in der Zeit ihrer Erbauung. Besucher können heute noch sehen, wie die Steinmauern und die Bastionen die damalige Verteidigungsstrategie widerspiegeln.
Das Fort befindet sich in schlechtem Zustand und ist in Privatbesitz, was den Besuch einschränken kann. Es ist ratsam, die aktuelle Zugänglichkeit vorher zu überprüfen und von außen zu erkunden, wenn der Zugang nicht möglich ist.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Fort als Internierungslager genutzt und beherbergte danach ein Kerosin-Lager, das nach einem italienischen Luftangriff 1941 explodierte. Dieses Ereignis hinterließ sichtbare Spuren an der Struktur.
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