Corte Capitanale, Barockgerichtsgebäude in Mdina, Malta
Das Corte Capitanale ist ein zweistöckiges Gerichtsgebäude in Mdina mit einer symmetrischen Fassade, die toskanische und korinthische Pilaster sowie Statuen der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit über dem Eingang zeigt. Das Gebäude beherbergt hohe Räume mit Gewölbedecken und war durch interne Passagen mit dem benachbarten Palazzo Vilhena verbunden.
Das Gebäude wurde 1728 vom französischen Architekten Charles François de Mondion während der Herrschaft des Malteserordens entworfen und errichtet. Es diente als Sitz der Gerichtsbarkeit und war ein wichtiges Verwaltungszentrum in der befestigten Stadt Mdina.
Die Inschrift 'Legibus et Armis' an der Fassade spiegelt die juristische Autorität des Gebäudes wider, das heute temporäre historische Ausstellungen beherbergt point.
Das Gebäude ist heute im Besitz des Mdina-Stadtrats und kann von außen besichtigt werden, wobei die Fassade vom Platz vor der Kathedrale gut sichtbar ist. Besucher sollten beachten, dass das Innere nicht immer für die Öffentlichkeit zugänglich ist und zeitweilige Ausstellungen nur zu bestimmten Zeiten stattfinden.
Unter dem Gebäude befinden sich erhaltene Gefängniszellen aus dem 16. Jahrhundert, die die dunklere Seite der Justizgeschichte dokumentieren. An der Fassade angebracht ist die Inschrift 'Legibus et Armis', die Gesetze und Waffen symbolisiert und die Grundlagen der Ordensherrschaft widerspiegelt.
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