St. Mary-Batterie, Artilleriebatterie in Għajnsielem, Malta
St. Mary Battery ist eine Küstenbefestigung in Għajnsielem mit einer halbkreisförmigen Geschützplattform, die mit acht Schießscharten ausgestattet ist und zum Meer ausgerichtet war. Das Blockhaus und die Festungswerke sind heute noch deutlich sichtbar und vermitteln einen klaren Eindruck von der damaligen Verteidigungsanlage.
Die Festung wurde 1715 von den Johannitern als Küstenverteidigungsbauwerk errichtet und mit mehreren Kanonen verschiedener Größe bewaffnet. Diese Anlage war Teil des umfassenderen Verteidigungssystems der Insel gegen maritime Bedrohungen jener Zeit.
Der Batteriestandort trägt einen Namen, der an die christliche Verehrung erinnert und die religiöse Bedeutung der Insel widerspiegelt. Besucher können heute die Spuren dieser kulturellen Verbindung in der Benennung und in der Art erkennen, wie der Ort in der lokalen Geschichte verankert ist.
Der Standort wurde zwischen 1996 und 2004 aufwendig restauriert, wobei das Blockhaus-Dach repariert und historische Geschütze zurückgewonnen wurden. Besucher sollten beachten, dass der Zugang und die Öffnungszeiten je nach Erhaltungsstatus und lokalen Bedingungen variieren können.
Zwei ursprüngliche 24-Pfünder-Kanonen waren jahrzehntelang im Innern der Batterie verschollen, bis sie 1997 von maltesischen Streitkräften und der Königlichen Marine aus einer Schlucht geborgen wurden. Diese überraschende Entdeckung zeigt, wie Teile der militärischen Geschichte der Insel lange verborgen blieben.
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