Malé, Hauptstadt im Kaafu-Atoll, Malediven
Malé ist die Hauptstadt der Malediven im Kaafu-Atoll, eine kleine Insel, auf der sich mehrstöckige Betongebäude, enge Gassen und flache Dächer dicht aneinander drängen. Motorräder und kleine Autos bewegen sich durch schmale Straßen, die sie mit Fußgängern teilen, während am Hafen ständig Boote an- und ablegen.
Die Insel wurde im 12. Jahrhundert zum politischen Zentrum des Sultanats und blieb seither die Hauptsiedlung des Archipels. Im 20. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung schnell, und neue Viertel entstanden durch Landgewinnung entlang der ursprünglichen Küstenlinie.
Der Ruf zum Gebet hallt mehrmals täglich durch die Viertel, und viele tragen traditionelle Kleidung, selbst beim Einkaufen oder beim Tee in kleinen Läden. Die Märkte werden am Nachmittag lebhaft, wenn Familien frischen Thunfisch kaufen und Händler unter Wellblechdächern buntes Gemüse auslegen.
Die meisten Geschäfte und Restaurants schließen kurz während der Gebetszeiten, besonders am frühen Nachmittag und am Abend. Besucher können die Insel leicht zu Fuß durchqueren, doch Motorradtaxis sparen Zeit bei der Mittagshitze oder längeren Strecken.
Es gibt weder einen Fluss, Bach noch einen natürlichen Teich auf der Insel, und das gesamte Trinkwasser kommt aus Entsalzungsanlagen. Die Regierung verbot 2009 den Verkauf und Konsum von Alkohol in der ganzen Stadt, selbst in Hotels und Restaurants.
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