Malé Hukuru Miskiy, Moschee in Malé, Malediven
Diese Moschee in der Hauptstadt ist eine der ältesten religiösen Stätten der Malediven und trägt auch den Namen Freitagsmoschee. Ihre Wände bestehen aus behauenen Korallenblöcken, die miteinander verbunden wurden, und das Dach ruht auf einer Konstruktion aus geschnitzten Holzbalken und Säulen aus Korallenstein.
Das Gebäude wurde im Jahr 1658 unter dem Sultan Ibrahim Iskandar I errichtet und ersetzte dabei eine frühere Moschee aus dem 12. Jahrhundert. Die Stätte blieb über Jahrhunderte hinweg ein zentraler Ort für das Freitagsgebet und religiöse Versammlungen der Gemeinde.
Der Innenraum zeigt traditionelles maledivisches Handwerk durch Holzschnitzereien, Korallsteinsäulen und komplexe Lackarbeiten, die regionale künstlerische Methoden darstellen.
Besucher benötigen eine Genehmigung des Obersten Rates für Islamische Angelegenheiten, um das Innere betreten zu dürfen. Kleidung sollte Arme und Beine bedecken, und Schuhe werden vor dem Eingang ausgezogen.
Das angrenzende Friedhofsgelände enthält Grabsteine aus Korallenstein, deren Form das Geschlecht der Verstorbenen anzeigt: abgerundete Oberseiten kennzeichnen weibliche Gräber, während spitze Oberseiten männliche Gräber markieren. Vergoldete Inschriften auf manchen Steinen weisen auf königliche Bestattungen hin.
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