Niamey, Hauptstadt am Niger-Fluss, Niger
Niamey ist die Hauptstadt von Niger am Niger-Fluss und erstreckt sich über beide Ufer des Flusses, die durch zwei Brücken verbunden sind. Die Siedlung gliedert sich in fünf Gemeinden mit insgesamt 44 Bezirken, wobei jeder Bezirk eigene Verwaltungsstrukturen unterhält.
Die Siedlung entstand im 18. Jahrhundert aus kleinen landwirtschaftlichen Dörfern am Flussufer. Im Jahr 1926 wurde sie unter französischer Verwaltung zur Hauptstadt der Kolonie Niger ernannt.
Das Nationalmuseum bewahrt Schmuck und Keramik aus verschiedenen Regionen und zeigt in seinen Räumen traditionelle Lehmbauten. Auf dem Gelände leben Tiere wie Krokodile und Affen, die Kinder aus den Vierteln oft am Nachmittag besuchen.
Der Flughafen Diori Hamani verbindet die Stadt mit Nachbarländern und regionalen Zielen. Boote verkehren auf dem Fluss und dienen als Transportmittel für kurze Strecken innerhalb der Stadt.
Die Kennedy-Brücke und die Freundschaftsbrücke aus dem Jahr 1970 verbinden die beiden Flussufer und tragen den täglichen Verkehr zwischen den Stadtteilen. Am Abend sammeln sich auf der Freundschaftsbrücke oft Händler und Fußgänger, die den Sonnenuntergang über dem Wasser beobachten.
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