Große Moschee von Niamey, Islamische Moschee im Zentrum von Niamey, Niger.
Die Niamey Großmoschee steht an der Islam-Allee und prägt das Stadtbild mit ihrem grünen Kuppeldach über den Gitterarkaden. Das Gebäude verbindet einen großzügigen Gebetsraum mit einem offenen Innenhof, während das Minarett mit über 170 Stufen sich deutlich sichtbar erhebt.
Die Moschee wurde 1971 mit Unterstützung Libyens unter Gaddafi erbaut und spiegelt die geopolitischen Verhältnisse der Sahel-Region in jener Zeit wider. Ihr Bau markierte einen Wendepunkt in Niameys urbaner Entwicklung und religiöser Infrastruktur.
Die Moschee ist der zentrale Ort für das Gebet in Niamey und wird besonders freitags von vielen Gläubigen besucht. Die offenen Arkaden ermöglichen es Besuchern, die religiöse Aktivität auch von außen zu beobachten.
Besucher können das Innere mit einem lokalen Führer erkunden, der informative Besichtigungen für eine Gebühr anbietet. Das Minarett ist zugänglich und bietet nach dem Aufstieg Ausblicke auf die Stadt Niamey.
Im Gegensatz zu vielen anderen großen Gebäuden in der Stadt ist die Moschee nicht von Mauern oder Sicherheitsbarrieren umgeben. Dadurch bleibt sie von verschiedenen Blickwinkeln aus sichtbar und wirkt offen zur Stadt hin.
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