Tamou-Wildreservat, Wildreservat in Niger
Das Tamou-Reservat ist ein großes Schutzgebiet im Südwesten Nigers mit Waldland und Grasflachen, die sich uber ungefahr 756 Quadratkilometer erstrecken. Die Landschaft besteht aus offenen Raumen mit vereinzelten Baumbuchten und saisonalen Wasserlaufen, die Lebensraum fur verschiedene Tierarten bieten.
Das Reservat wurde 1962 gegründet, um Tiere und Pflanzen zu schützen, und funktioniert als Pufferzone neben dem W-Nationalpark. Die Gesamtflache wurde in den 1970er Jahren aufgrund von Hungersnoten reduziert, was zur Ansiedlung von Gemeinden entlang des Nigerfluss führte.
Der Tamou-Reservat ist ein Ort, an dem lokale Gemeinschaften traditionell die Tierwelt beobachten und ihr Verhältnis zur Natur pflegen. Diese Verbindung zum Land und den Tieren spiegelt sich in der alltäglichen Präsenz der Menschen wider, die den Raum teilen und nutzen.
Der Besuch ist am besten früh morgens oder am späten Nachmittag, wenn Tiere aktiv sind und die Chancen auf Beobachtungen höher sind. Es ist ratsam, mit einem kundigen Führer zu reisen, ungepfasterte Straßen zu erwarten und Wasser sowie bequeme Kleidung mitzubringen.
Der Reservatbesand historisch aus einer vielfaltigen Mischung von Elefanten, Löwen, Flusspferden und verschiedenen Vogelarten, die sich frei bewegten. Heute haben menschliche Aktivitaten und Ansiedlungen die natürlichen Lebensraume stark verandert, wobei Satellitenbilder deutliche Veranderungen in der Landnutzung seit den 1970er Jahren zeigen.
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