Dabous-Giraffen, Prähistorische Felszeichnungen in der Ténéré-Wüste, Niger.
Die Dabous-Giraffen sind zwei große Giraffenpetroglyphen, die in Sandstein in der Sahara eingraviert sind, wobei die männliche Figur etwa 5,4 Meter hoch ist und die weibliche dahinter positioniert ist. Die Oberfläche zeigt tiefe Gravierungen, die ein hohes Maß an handwerklicher Präzision erfordern.
Diese Petroglyphen entstanden vor etwa 7.000 bis 8.000 Jahren, als die Sahara noch Grasland mit vielen Tierarten aufwies. Die Schnitzereien dokumentieren ein Zeitalter, in dem Menschen Tiere in ihrer unmittelbaren Umgebung häufig sahen.
Die Schnitzereien zeigen kunstvolle Details wie Körpermuster und Linien, die die Münder mit menschlichen Figuren darunter verbinden und frühe menschliche Kunsttechniken widerspiegeln.
Der Ort liegt zwischen den Städten Agadez und Arlit in der Wüste und erfordert die Führung durch lokale Tuareg-Gemeinschaften, die in der Nähe präsent sind. Besucher sollten sich auf raue Bedingungen vorbereiten und mit lokalen Führern zusammenarbeiten, um den Ort zu erreichen.
Die größere Giraffe hält den Weltrekord als das größte bekannte Tier-Petroglyph und wurde durch tiefe Gravierungen und präzise Flachrelief-Schnitzereien geschaffen. Diese Kombination von Techniken machte es möglich, eine so massive Figur mit beeindruckenden Details zu erschaffen.
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