Heiliger Hain der Göttin Osun, Heiliger Hain in Osogbo, Nigeria
Das Osun-Osogbo-Heiligtum ist ein geschützter Wald entlang des Osun-Flusses in Südwestnigeria, der sich über ein großes Gebiet erstreckt. Der Wald beherbergt zahlreiche Kunstinstallationen, Steinschreine und alte Bäume, die von Wegen durchzogen werden.
Das Heiligtum entstammt alten Yoruba-Traditionen, verlor aber im 20. Jahrhundert an Bedeutung und wurde vernachlässigt. Ein österreichischer Künstler trug in den 1950er Jahren dazu bei, die Stätte wiederherzustellen und traditionelle Praktiken zu bewahren.
Das Heiligtum ist der Yoruba-Göttin Osun gewidmet und zeigt Kunstwerke, die über Generationen von Künstlern und Gläubigen geschaffen wurden. Die Skulpturen und Schreine spiegeln die tiefe Verbindung zwischen den Menschen und dem Fluss wider.
Besucher können tagsüber mit lokalen Führern das Gelände erkunden, wobei festes Schuhwerk und leichte Kleidung wegen Feuchtigkeit und Pflanzenwerk hilfreich sind. Während des jährlichen Festivals im August gelten zusätzliche Besucherrichtlinien und begrenzte Zugangszeiten.
Jedes Jahr wird das Fest durch eine Prozession angeführt, bei der eine Frau aus königlicher Familie rituelle Gaben entlang geheimer Pfade trägt. Diese Tradition ist ein lebendiges Symbol der Verbindung zwischen Königtum und spirituellen Praktiken.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.