Cross River, Verwaltungsregion im Südosten Nigerias.
Cross River State ist eine Verwaltungsregion im Südosten Nigerias, die sich zwischen der Grenze zu Kamerun und den benachbarten nigerianischen Bundesstaaten erstreckt. Das Gelände reicht von Küstenebenen am Atlantik über dichte Regenwaldgebiete bis hin zu Hügeln und Bergen im Landesinneren.
Das Gebiet war bis 1967 Teil der Eastern Region, bevor es unter dem Namen South-Eastern State neu organisiert wurde. Der heutige Name wurde 1976 eingeführt, als Nigeria seine Bundesstaatenstruktur erweiterte und die Verwaltungsgrenzen neu zog.
In den Küstenstädten spricht man Efik als Handelssprache, während das Landesinnere von Gemeinschaften geprägt ist, die ihre eigenen Sprachen und Rituale pflegen. Viele Siedlungen tragen noch heute Namen, die auf die Handelswege und Flusssysteme zurückgehen, die über Jahrhunderte Menschen und Güter verbunden haben.
Die Region gliedert sich in 18 lokale Verwaltungsbezirke mit unterschiedlichen Infrastrukturen und Zugängen. Wer die ländlichen Gebiete besuchen möchte, sollte längere Fahrzeiten und unbefestigte Wege einplanen, besonders während der Regenzeit.
Der Nationalpark schützt die weltweit kleinste Population einer Gorillaart, die in freier Wildbahn nur hier und im angrenzenden Kamerun vorkommt. Insgesamt leben weniger als 300 Tiere dieser Art in den Bergwäldern beider Länder.
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