Sambisa-Sümpfe, Waldreservat im Bundesstaat Borno, Nigeria.
Sambisa Forest ist ein Waldreservat im Bundesstaat Borno in Nigeria, das sich über mehr als 500 Quadratkilometer halbtrockenes Gelände erstreckt. Das Gebiet zeigt dünne Vegetation mit niedrigen Bäumen und Sträuchern, die für die Übergangszone zwischen Savanne und Sahel typisch sind.
Die britische Kolonialverwaltung richtete dieses Reservat in den späten 1950er Jahren ein, um die Tierwelt der Region zu schützen. Nigeria übernahm die Verwaltung nach der Unabhängigkeit und ernannte das Gebiet etwa zwei Jahrzehnte später zum nationalen Wildreservat.
Einheimische kannten dieses Gebiet lange als Quelle für Brennholz und Weideland, bevor es offiziell zum Schutzgebiet wurde. Der Name Sambisa stammt aus der lokalen Sprache und bezieht sich auf die trockene Landschaft, die sich über mehrere Verwaltungsbezirke erstreckt.
Das Gebiet berührt mehrere lokale Verwaltungsbezirke wie Askira, Danboa und Gwoza und liegt in einer Region mit extremen Temperaturschwankungen. Besucher sollten sich auf sehr heiße Bedingungen im späten Frühjahr und mildere Temperaturen im Winter einstellen.
Ornithologen dokumentierten hier über 60 Vogelarten, darunter die letzten bekannten nigerianischen Strauße in freier Wildbahn. Unter der Erdoberfläche befinden sich zahlreiche natürliche und künstliche Hohlräume, die früher von Tieren und Menschen genutzt wurden.
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