Waza, Naturpark im hohen Norden, Kamerun.
Waza Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet im Fernen Norden mit Savannen, Feuchtgebieten und verschiedenen Vegetationszonen. Das Gelände beherbergt Säugetiere wie Antilopen, Löwen und Giraffen sowie zahlreiche Vogelarten.
Das Gebiet wurde 1934 als Jagdreservat gegründet und erhielt 1968 den Status eines Nationalparks. Diese Umwandlung markierte den Wechsel vom Ressourcenabbau zum Schutz der Tierwelt.
Die Gemeinden an den Rändern des Parks haben traditionelle Kenntnisse über das Ökosystem und nutzen den Tourismus, um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Ihre Beteiligung an Schutzmaßnahmen trägt wesentlich zur Erhaltung der Region bei.
Besucher sollten zwischen November und April kommen, wenn Tiere sich an Wasserstellen versammeln. Führungen mit Zertifikaten bieten sowohl Fahrten als auch Fußwanderungen durch das Gelände an.
Das Gebiet ist bekannt für seine fünf unterschiedlichen Vegetationszonen, von Akaziensavannen bis zu Überschwemmungsgebieten. Diese Vielfalt ermöglicht es zahlreichen Tier- und Pflanzenarten, in einem relativ kompakten Raum nebeneinander zu existieren.
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